Tipp des Monats

– Juli:

Mahlzeit?
So vermeiden Sie den Zeckenstich!

Zecken sind auf der ganzen Welt verbreitet und können lebensbedrohliche Krankheiten übertragen. Bis heute wurden 850 Zeckenarten entdeckt. In Europa ist es vor allem der „Gemeine Holzbock“, der in Büschen, Sträuchern und Gräsern auf seine Opfer lauert.

Über einen Zeckenstich werden hierzulande vor allem Krankheitserreger übertragen, die FSME („Frühsommer-Meningoenzephalitis“) oder Lyme-Borreliose auslösen. Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) empfiehlt allen Menschen, die sich in FSME-Risikogebieten öfter in der freien Natur aufhalten, eine Impfung gegen FSME als sichersten Schutz vor der Krankheit. Zecken können neben der FSME auch noch verschiedene andere Krankheiten, insbesondere die sogenannte Borreliose, übertragen. Diese Krankheit wird durch Bakterien verursacht und tritt in allen Teilen Deutschlands auf. Sie kann unerkannt und unbehandelt zu chronischen Schädigungen unter anderem des Herzens, der Nerven und der Gelenke führen. Leider gibt es gegen diese Krankheit bisher noch keine Impfung. Die Borreliose kann aber, im Gegensatz zur FSME, mit bestimmten Antibiotika behandelt werden. Umso wichtiger ist es daher, aktiv zu werden, und Zeckenstiche möglichst zu vermeiden.

Sollten Sie von einem gemeinen Holzbock gestochen werden, entfernen Sie ihn so schnell wie möglich behutsam mit einer Zeckenzange oder einer spitzen Pinzette. Dazu setzen Sie das Hilfsmittel möglichst nah an der Haut an, greifen die Zecke und ziehen sie durch leichte Rüttelbewegungen nach oben heraus. Es kann eine Weile dauern, bis sie sich ablöst. Desinfizieren Sie anschließend die Einstichstelle und beobachten Sie den Bereich einige Tage. Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, falls sich eine Rötung oder Schwellung bemerkbar macht oder es zu grippeähnlichen Symptomen kommt.

Verwenden Sie bei Spaziergängen in der Natur Insektenabwehrmittel auf der unbedeckten Haut und eventuell unterstützend auf der Kleidung. Die Abwehrmittel enthalten Wirkstoffe, die den Geruchssinn des gemeinen Holzbocks stören und ihn dadurch bis zu acht Stunden wirkungsvoll fernhalten. Für Kinder gibt es spezielle Rezepturen.

Tragen Sie lange, helle Kleidung, wenn Sie im Wald oder durch hohes Gras spazieren und suchen Sie Ihren Körper auf Zecken ab, nachdem Sie im Freien waren.

 

Ich wünsche Ihnen alles Gute, eine möglichst „zeckenfreie Zeit“ und bleiben Sie gesund und entspannt

Ihr Christof Mühlschlegel mit Team. 

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