Diabetes mellitus - Was ist das?
Diabetes ist eine Stoffwechselstörung
Diabetiker (Zuckerkranke) leiden an einer Störung des Zuckerstoffwechsels; Der Zuckergehalt im Blut, der BLUTZUCKER, steigt über die Normalwerte an. Ursache ist ein Mangel an Insulin:
- die Bauchspeicheldrüse stellt kein oder zu wenig Insulin her oder
- das körpereigene Insulin ist nicht ausreichend wirksam.
Steigen die Blutzuckerwerte über 180 mg/dl oder 10,0 mmol/l an, wird auch Zucker im Urin ausgeschieden.
Normalwerte: Nüchternblutzucker: zwischen 60 und 100 mg/dl oder 3,3 und 5,5 mmol/l
2 Stunden nach dem Essen: Unter 140 mg/ dl oder 7,7 mmol/l
HbA1c: Möglichst unter 6,5%
Nierenschwelle: Blutzuckerkonsentration, ab der Zucker im Urin ausgeschieden wird- sie liegt meist bei 180 mg/dl oder 10,0 mmol/l
Wie bemerkt man Diabetes?
Der unbehandelte Diabetiker fühlt sich müde und schlapp; häufig hat er Durst und Harndrang; leidet unter Juckreiz, Infektionen und verliert an Gewicht.
Was ist das Ziel der Diabetes-Behandlung?
Das Ziel jeder Diabetesbehandlung muss individuell abgestimmt werden. Dazu gehören Wohlbefinden und Vermeidung von diabetesbedingten Folgeerkrankungen durch Normalisierung des Blutzuckerspiegels.
Wie wird Diabetes behandelt?
Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin und körperlicher Aktivität muss mit der blutzuckersteigernden Wirkung von Kohlenhydraten aus dem Essen in Einklang gebracht werden. Zur Überprüfung kann der Diabetiker selbst seinen Stoffwechsel kontrollieren.

